»Achtens«

Etosha hat mir mit der Pfanne eines Übergebraten bzw. mir ein Stöckchen zugeworfen.

Jeder beschreibt acht Dinge von sich.
Wer das Stöckchen zugeworfen kriegt, schreibt das alles in sein Blog rein, mitsamt den Regeln. Nun überlegt man sich, an welche acht Personen/Blogs man das Stöckchen weiterreicht. Schlussendlich schreibt man bei den Betreffenden einen entsprechenden Kommentar in das Blog.

  1. Ich warte immer, bis es so richtig weh tut, bevor ich zum Zahnarzt gehe und schwöre mir jedes Mal es nie wieder so weit kommen zu lassen.
  2. Ich kann nicht „Nein“ sagen. Das ist ausgesprochen blöd, weil ich so zu recht vielen Aufgaben komme, die ich eigentlich gar nicht machen will. Natürlich verbietet mir mein schlechtes Gewissen eine einmal gemachte Zusage zu revidieren. Schließlich verlässt sich ja dann jemand auf mich.
  3. Ich kann nicht lügen. Das mag zwar irgendwie „ehrenhaft“ klingen, ist im Großen und Ganzen aber eher unpraktisch.
  4. Ich kann es nicht leiden, wenn ich mich verkaufen muss. Das ist blöd, denn zur Zeit muss ich das recht ausgiebig.
  5. Ich bin ziemlich knausrig beim Geld für Schuhe ausgeben. Meine Puma SpeedCat halten nur noch aus langjähriger Gewohnheit zusammen und die CAT für den Winter sind noch in Schilling bezahlt worden.
  6. Ich schlafe in einem 4500€-Bett. Ich sehe aber nicht ein, wieso ich pro Esstischsessel 200€ bezahlen soll. Darum haben wir nach wie vor noch keinen Esstisch (geschweige denn Sessel). Genauso wenig wie eine Küchenrückwand. Wobei, das ist eigentlich eine andere Geschichte.
  7. Wir haben hier einen Haushalt mit vertauschten Rollen: Ich wasche, koche, schmeiß den Haushalt und kümmere mich um die Kleine; Frauchen geht arbeiten und bringt das Geld nach Hause.
    Diesen Rollentausch zelebrieren wir regelrecht und reiten liebend gerne auf den Klischees nur so dahin – was dazu führt, dass wir für manche Dialoge recht befremdliche Blicke in der Öffentlichkeit zugeworfen bekommen.
  8. Ich spiele ernsthaft mit dem Gedanken zum Friseur zu gehen – so richtig

Tja, an 8 andere Blogs geht sich nicht aus, bei meiner Reichweite; aber gehen wir einfach einmal die Blogroll durch:

  1. Herr AnWoRa (oder steckt der noch im Bergwerk?)
  2. Herr Nils von Übermüdet (der steckt nicht mehr im BarCamp, oder?)
  3. Herr fime (oder steckt der schon in der Diplomarbeit?)
  4. Frau fliederherz (der erste Stecken, oder?)
  5. Herr maiandros (wo steckt der eigentlich?)
  6. Herr Sibbe (da komme ich jetzt ins Stocken … :)

Für Nummer 7 & 8 gilt demnach Selbstbedienung. „Komme Sie zu uns. Biiiiiiite!“ ;)

9 Reaktionen zu “»Achtens«”

  1. Etosha

    Erstmal wünsche ich baldige Besserung. Du hast mein volles Mitgefühl. Ich hab dauernd Zores mit den Zähnen und weiß, wie beschissen das ist.

    Wir haben schöne Esszimmerstühle bei Ikea erstanden – unter 100 Euro. Gibts mit verschiedenen Bezügen und sind daher variabel und immer wieder ‚renovierbar‘. Stimmt – die Preise sind ein Witz, insbesondere wenn man in die geistige Rechnung die Tatsache einbezieht, wie unbequem die meisten Modelle sind.

  2. Janocjapun

    Ach sorry, da habe ich jetzt prompt die falsche Assoziation geweckt. Die doppelte Überdosis Kopfwehpulver war wegen eben Kopfweh von Verspannter & Überforderter Rückenmuskulatur – die „Econmy-Version“ von dem, was Du letztens beschrieben hast.
    Der Zahn der sich da gelegentlich meldet … da könnte ich wahrscheinlich noch die Kurve kratzen. Vielleicht ruf ich diesmal ja doch etwas früher an, bei Frau Doktor …

    Die Preise sind ein Witz, Du sagst es. Auf der anderen Seite verstehe ich ja auch, dass so ein Sessel in Relation etwas aufwändiger in der Herstellung ist, als der dazu passende Tisch. Wird vielleicht wirklich auf Ware aus der gelben Hölle hinauslaufen. Mit selbst gebatikten Stuhlhussen oder so, damit’s niemand merkt … :)

  3. Etosha

    Macht ja nix – Kopfweh is auch oasch. ;)

    Geh, die Bezüge sind eh recht fesch – wir haben knallrote, die sind echt ok. Gibts mW auch in dunkelblau und -grün und in beige oder so.
    Aber man kann ja paar Danchlor-Flecken draufmachen, dann schauts auch gebatikt aus.

  4. dieJulia

    Sie, bitte, gell.
    Weil ich hab da nämlich auch mit einem Steckerl auf Sie gezielt. Bitte. Also, das war im Siebener-Jahr. Bitte. Gell?

    Und ich mein, ich weiß, es ist ja voll anstrengend und arg. Aber. Neugierig bin ich halt schon auch. Bisweilen.
    http://www.diejulia.net/wp/2007/10/04/kuechen-quickie/

    Und so.

  5. Achtens at fime

    […] böses ahnend liest man seine RSS Feeds da wird man von Osten mit einem Stöckchen direkt an den Kopf erwischt. Im Sinne der Schweizerisch-Österreichischen […]

  6. Fliederherz

    Ups, hab das Stöckchen jetzt erst an den Kopf bekommen – hat sich wohl verflogen… dafür hart getroffen und jetzt kenn ich mich nicht aus. Ich bitte um detaillierte Anleitung, während ich meine Beule versorge!

  7. Janocjapun

    … und meine Mama hat mir immer gesagt ich soll nicht mit Stöcken spielen, da kann man sich verletzen … hoffe die Beule wird nicht zu groß!

    Mitspielen ist übrigens ganz einfach: Beschreibe 8 Dinge über dich. Daten, Fakten, schmutzige Geheimnisse oder völlige Belanglosigkeiten – ganz egal, nur 8 an der Zahl.
    Anschließend wähle 8 (oder keinen oder wieviele du magst) Blogger aus, an die du das Stöckchen weiterwerfen möchtest. Die sollen dann das selbe tun; Online-Kettenbrief für Blogger eben.
    In deinem Blogpost schreibst du also von wem dir der Stock an den Kopf geworfen wurde, beantwortest die Fragen (oder was die Vorgaben vom Stöckchen sind, in diesem Fall die 8 Dinge) und wer wiederum von dir mit dem Stöckchen beworfen wird (im Bedarfsfall gesondert verständigen, falls es keine regelmäßigen Leser deines Blogs sind).
    Abschließend schreibst du bei dem, der dich beworfen hat (also in diesem Fall ich) auf den Post, mit dem er dich beworfen hat (also in diesem Fall hier) einen Kommentar mit dem sinngemäßen Inhalt „ist Erledig“ und einem Link zu deinem Stöckchen-Blogpost.
    So lässt sich – in der Theorie (und in der Praxis meist auch) – der Weg vom Stöckchen durch die Blogsphäre verfolgen und man kann nette Blogs und deren Leute entdecken und sich gänzlich dem Web2.0-Gedanken hingeben.

    Eigentlich ganz einfach – aber jetzt da ich das mal schriftlich beschrieben hab kommt es mir wahnsinnig kompliziert vor … also: alle Klarheiten beseitigt?

    PS: Falls die Beule nicht ganz so schlimm war und du auf den Stöckchen-Geschmack gekommen sein solltest, darfst du dich mit diesem hier auch gleich beworfen fühlen … ;)

  8. Fliederherz

    Die Beule ist verheilt, der Seelenstrip erledigt. Ich hoffe es gibt ein Gesetz, dass Stöckchen nie gegen den Autor/die Autorin verwendet werden dürfen (bei Bewerbungsgesprächen, bei Prozessen o.ä.)

  9. Fliederherz

    Hier ein (F)Liederstöckchen
    8 Songs von Bedeutung.
    Nachdem ich noch (immer) Blogneuling bin, zähle ich auf dich Janocjapun, um dieses Stöckchen weiterzureichen!

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