Zurück!

Ich will wieder zurück! Jetzt sofort!

Zwei Tage in der Arbeitswelt reichen, um drei Wochen Erholung zunichte zu machen: Serverseitiges Profil zerschossen, sämtliche Persönliche Einstellungen weg (angepasste Symbolleisten, Verknüpfungen, Bookmarks, …).
Lapidares Kommentar vom Chef: „Na da musst schon du dich darum kümmern, dass Backups davon vorhanden sind“. Ahja, eh klar.

Sysadmin werkelt, aber hat auch nicht rund um die Uhr Zeit dafür. Momentaner Status: Anmeldung funktioniert, Zugriff auf den Server wird mir aber aus unerklärlichen Gründen verweigert – kann nichts arbeiten.

Wenigstens funktioniert das Internet. Und das ist ja fast besser, als andersrum.

Meisterleistung des Tages: Wollte CD mit Bildern mitnehmen. Hab nicht geprüft, ob sie auch in der Hülle drinnen ist.

Nachträgliches P.S.:
Das mag jetzt vielleicht verwirrend geklungen haben, von wegen Backups – von den wichtigen Dingen hab ich die eh. Aber man ist es halt gewöhnt dass Verknüpfung X rechts unten ist, und Ordner B, C und D sind rechts oben – und links oben am zweiten Screen ist … und dass muss ich jetzt aus den Backups wieder herstellen und das nervt, weil es schon zum x-ten Mal passiert, dass mein Profil was hat und … ach. Ich hab während dem Tippen eh schon resigniert. Ein Grafikarbeitsplatz mit serverseitigem Profil. Was soll man da noch sagen.

3 Reaktionen zu “Zurück!”

  1. dieJulia

    Ach je…
    Aber tröste dich: auch bei uns gab es heute jede Menge dicke Luft. Scheff macht auf ungute Choleriker-Art meine Lieblingskollegin wegen „Zuspätkommens“ an (paar Minuten. Wobei wir einen äußerst geringen Kundenkontakt haben und jeder Chef sich eine Mitarbeiterin wie sie nur wünschen kann), und ich springe ihm verbal an die Gurgel, daß es nur so pascht und er später noch einmal hereinkommt und kleinlaut herumdruckst, ohne sich aber richtig zu entschuldigen. Er erzählt dann meistens Witze oder sowas. Kollegin ist trotzdem den halben Tag fertig, und ich bin noch immer zornig, weil ich genau über diesen unnötigen Stänkereien nachgedacht habe in meinem Urlaub und zu dem Schluß gekommen bin, daß ich mich das eigentlich schon ganz schön lange ganz schön frustriert, wenn man es einmal losgelöst vom Alltagstrott betrachtet.

    Argh!

  2. Janocjapun

    Oh, solche Leute verstehen wirklich etwas von Mitarbeitermotivation. Das ist die Kategorie von Chef, die das Ausschalten der Privathändis am Arbeitsplatz verlangt – weil in irgendeiner Manager-Zeitschrift der Monatliche Zeitverlust durch Privatgespräche ausgerechnet wurde.

    Ja, es kann einen manchmal ganz schön ankotzen, wie manche Menschen mit anderen umgehen.

  3. Nils Hitze

    Das mit den persönlichen Profilen nervt. Ist mir auch 3-4 Mal zu oft im Leben passiert. Gerade bei Firefox oder anderem NERVT das so gewaltig.

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