Zamenis longissimus

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oder Äskulapnatter, wobei dank mangelnder botanischer zoologischer Kenntnisse die Identifikation natürlich keine Gewissheit bietet.
Wenn ich mich so recht entsinne, war das die erste Begegnung mit einer so richtig in ‚freier Wildbahn‘ lebenden Schlange – und das im grünen Prater, nicht weit abseits der Hauptallee.
Leider nur mit dem Mobiltelefon bewaffnet, musste das Großereignis natürlich fotografisch erfasst werden. Mit dem gebührenden Respektabstand, es könnte sich ja um einen hoch giftigen Zeitgenossen handeln …

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Zwei vorwitzige junge Mädels, die auf Rollerblades des Weges kamen, waren von der Sache auch beeindruckt. „Voll cool!“ sagt die eine, um dann mit etwas weniger Respektabstand zu fragen, was wohl passiert wenn man die Schlange angreift – und das gleichzeitig auch tat.
Während ich im Geiste bereits den Rettungswagen organisierte und die korrekten Erste-Hilfe-Maßnahmen bei tödlichem Schlangenbiss überlegte, suchte das arme Tier völlig verschreckt und überraschend schnell das Weite. Die Mädchen waren ebenso rasch am Weiterfahren, ihre Freundin sagte noch „Bäh, du bist so ekelhaft!“ und ich kam mir etwas dämlich vor.

2 Reaktionen zu “Zamenis longissimus”

  1. Nils Hitze

    Ich glaube es gibt nur eine sehr sehr begrenzte Anzahl giftiger Schlangen in Deutschland, aber ich kann mich auch total irren.

  2. Janocjapun

    Hier in Österreich ja auch, aber als Stadtmensch ist man halt auf Bewältigung anderer Gefahrensituationen trainiert :)

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