Winterspaziergang an Pfingstmontag

Trotz annähernd polarer Temperaturen gestern einen kleinen Spaziergang in die Stadt gewagt und absurder Weise sogar einen Zwischenstopp im Eissalon eingelegt. (Drinnen war ja geheizt …)

Neben den üblichen Straßenkünstlern, die Stephansplatz und Kärntnerstraße bevölkern war diesmal einer dabei, den ich vorher noch nie gesehen hab:

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Mir war ja nicht einmal ansatzweise klar, was für Töne man aus diesen Gläsern herausholen kann – und der Typ konnte. Und wie auch noch.
Mit virtuoser Geschwindigkeit und Präzision glitt er über die Glasränder dahin und entlockte ihnen kristallklare Melodien, die mir begeistertes Kribbeln über den Rücken jagten.
Verdienterweise hatte sich um ihn auch eine Menschentraube gebildet, deren Größenordnung man sonst eher von den Breakdancern am Stephansplatz kennt.

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